Faith Tochter der Lichten Welt von Ursula Tintelnot

Faith ist Schülerin einer sehr exklusiven Internatsschule. Ihr Vater Robert schreibt Bücher. Eines Tages geschehen unheimliche Dinge in dem scheinbar so normalen Leben der fast siebzehnjährigen Schülerin. Klirrende Kälte herrscht an dem Nachmittag, an dem sich für Faith alles ändert. Auf der Heimfahrt von der Schule in Roberts uraltem Auto werden sie und ihr Vater eingehüllt und geschüttelt von schrecklichen dunklen Kräften. Steinerne geflügelte Wesen eilen ihnen zu Hilfe, eine blaue Wolke weist Vater und Tochter den Weg zu ihrer alten Villa. Als Robert Faith gesteht, dass ihre Mutter eine Feenfürstin der „Anderswelt“ ist, bricht ihre, bis dahin so sicher scheinende Welt zusammen. Eine Prophezeiung besagt, dass nur sie, die Tochter einer Fee und eines Sterblichen, die Feenwelt retten kann vor Leathan, dem personifizierten Bösen. In der Nacht ihres siebzehnten Geburtstags wird ihr Vater entführt. Mit Hilfe ihrer Freunde begibt sich Faith in die magische Welt Magalies, ihrer Mutter. Die gefahrvolle Suche nach Robert und nach dem geheimnisvollen Zeichen der Macht, das sie Leathan entwenden soll, beginnt. Und da ist noch der geheimnisvolle, verführerische Richard, der neue Schüler im Internat.Bild

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7 Gedanken zu „Faith Tochter der Lichten Welt von Ursula Tintelnot

  1. Ich fand das Buch wirklich sehr gut und durchgehend spannend, dafür mein großes Lob, aber ist „Rubinrot“ wirklich das letzte Kapitel? Gibt es eine Fortsetzung?

    • Jaa, es ist das letzte Kpitel im ersten Buch und jaa es gibt eine Fortsetzung.
      Hier das erste Kapitel des zweiten Teil. Sei so lieb und schreib mir wieder, wie dies Kapitel dir gefällt, dann gibts vielleicht noch einen Nachschlag. Solltest Du auch bei Facebook sein, schau mal in die Seite Faith Tintelnot, LG Ursula Tintelnot

      Oskar und Lilly
      ————————————————————————————————————-
      Der Himmel glühte in einem kalten, fast schwarzen Violett.
      Nacht in der „Schattenwelt“.
      Eine durchsichtig blasse Sichel am Himmel erhellte die Umgebung kaum.
      Sie legte nur eine Ahnung von Licht über graue Mauern, totes Felsgestein und die Lehmhütten die sich an den Fels krallten.
      Hohl wirkte die Nacht, tot und leblos.
      Oskar, sah sich bang um. Er war nie zuvor in der „Schattenwelt“, gewesen. Der kleine „Glitter“ kannte nur die „Lichte Welt.“ Er hielt Lilly, eine zierliche junge Hexe umfangen. Sie hielten einander fest, wie zwei erschrockene Kinder.
      Lilly war schon einmal in dieser unheimlichen Welt gewesen und wusste, dass es ihr nicht gefallen würde hier zu leben. Sie sehnte sich nach den Feldern der Mandragora, aus denen sie geboren war und zu denen sie zurückkehren sollte. Lieber ungeboren in den Armen der Alraunen, dem Schatten des Mondes und im Schoß der Erde ihrer Mutter, als lebendig in dieser kalten Welt, dachte sie.
      Oskar fürchtete sich, weil er das kränkliche geisterhafte „Licht“ der blauen Sichel zum ersten Mal sah.
      Lilly wand sich aus Oskars Umarmung.
      „Wie heißt du?“
      Neugierig sah sie in sein grünes Gesicht, das im phosphornen Licht eine geradezu beängstigend fahle Farbe annahm.
      „Ich bin Oskar. Du bist so hübsch“, fügte er stotternd hinzu.
      „Ich wollte nicht, dass sie dich zurück in die Erde schickt. Manchmal ist Elsabe zu streng.“
      Er schlug die Augen nieder und mied ihren sommerhimmelblauen Blick.
      Gegen ihren Willen musste Lilly lachen.
      Sie hatte ihn in der „Lichten Welt“ gesehen, aber noch kein Wort mit ihm gesprochen. Als er sie gepackt und weggetragen hatte, war das so überfallartig geschehen, dass sie gar nicht dazu kam sich zu wehren.
      Oskar wirkte so treuherzig und ohne Arg.
      Der kleine grüne Elf mit den roten Haaren, zwischen denen spitze Öhrchen hervor lugten, hatte sie retten wollen und wusste nicht was er damit angerichtet hatte.
      Einmal im Jahr wurde in der „Lichten Welt“ eine Hexe geboren. Sie entsprang den Feldern der Alraunen, wenn der Mond seinen Schatten über sie legte. Sie durfte in der ersten Zeit ihres Daseins in der Feenwelt nicht fliegen.
      Lilly hatte gegen dieses unumstößliche Gesetz verstoßen. Deshalb sollte sie zurück in den Schoß der Erde geschickt werden. So hatten es die Hexen der „Lichten Welt“, die von Elsabe geführt wurden, beschlossen.
      Um das zu verhindern hatte Oskar, seinem Naturell folgend und weil er sich in Lilly verliebt hatte, sie gepackt und war mit ihr in diese dunkle Welt geflogen.
      „Glitter“ waren ein verspieltes fröhliches Volk von Dieben.
      Es lag ihnen im Blut alles mitzunehmen was ihnen gefiel. Aber sie behielten nichts. Alles was sie stahlen gaben sie wieder her oder verschenkten es. Diese kleinere Art von Elfen bewegte sich am liebsten in der Luft und konnte durchsichtig beinahe unsichtbar werden.
      Oskar hatte nicht gezögert Lilly zu entführen als er hörte, dass Elsabe, die schwarzhaarige Hexe mit den blauen Augen, die denen Lillys so sehr glichen, sie zurück in die Erde schicken wollte.

  2. Danke für die schnelle Antwort 🙂

    Sehr gut, dass es eine Fortsetzung gibt. Der Vorgeschmack liest sich schon mal sehr gut und macht Lust auf meeehr 🙂

    liebe Grüße

    Nicole

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